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Fallstudie 18 Gewinn und Cash (Fallbeispiel mit drei Szenarien für 2005) 
Wir machen doch Gewinn, warum brauchen wir da schon wieder neue Kredite?
Eine Frage, die man im Mittelstand nicht selten hört!

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Die Studie zeigt mit drei Szenarien, dass bei gleichem Gewinn die Verschuldung dennoch völlig unterschiedlich ausfallen kann. Als Grundlage dienen die Ist-Jahresabschlüsse eines mittelständischen Industrie-Unternehmens mit knapp 400 Mitarbeitern. In 2004 wurde beim Gewinn eine schwarze Null erreicht und die Bankkredite beliefen sich auf 18,37 Mio. Euro.

Simulation für 2005

Folgende Plan-Annahmen (blaue Werte in der Input-Ausgabe) liegen allen Szenarien zu Grunde: Für 2005 wird eine Umsatzsteigerung von 8% erwartet, bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Rohertragspanne auf 52,5%. Als Steuerquote werden 35% angenommen. Nicht vorgegebene Werte werden über Systemvoreinstellungen entsprechend der betriebswirtschaftlichen Struktur der Basis-Bilanz automatisch plausibel erzeugt (grüne Werte in der Input-Ausgabe)

weitere Vorgaben in Mio. Euro Sz. (1) Sz. (2) Sz. (3)
Zugang Immaterielle Vermögensg. 0,4 0,6 1,0
Zugang Sachanlagen 1,5 2,0 3,0

Bei Szenario (1) wurde darüber hinaus angenommen, dass ein Investor 2 Mio. Eigenkapital in das Unternehmen bringt, dass die Vorräte und die Forderungen LuL sinken, dass die Verbindlichkeiten LuL auf 5,0 Mio steigen und dass die Abschreibungen leicht höher sind als in den anderen Szenarien.
Für das Szenario (2) wurden keine weiteren Annahmen getroffen.
Bei Szenario (3) steigen die Vorräte sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Verhältnis zum Umsatz überproportional an und Rückstellungen für Garantieleistungen in Höhe von 1 Mio. Euro müssen ausbezahlt werden.

Ergebnisse

In Szenario (1) führt die Kapitalerhöhung zusammen mit den geringeren Investitionen und der deutlichen Reduzierung des Working Capitals zu einem Schuldenabbau von mehr als 5 Mio. Euro. Bei Szenario (2) bleibt die Verschuldung nahezu unverändert. Die starke Zunahme der Kredite um mehr als 6 Mio. Euro in Szenario (3) ergibt sich aus der Auszahlung für die Garantieleistungen (Verwendung Rückstellungen), den hohen Investitionen sowie den gestiegenen Vorräten und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

ausgew. Ergebnisse in Mio. Euro: Sz. (1) Sz. (2) Sz. (3)
Verbindlichk. Kreditinstitute (O.5, Zeile 19) 13,29 18,23 24,45
Free Cashflow (O.13, Zeile 21) 5,08 0,14 -6,08
EK-Quote (O.7, Zeile 06) 23,01% 15,02% 13,08%

Dieses Beispiel zeigt klar, dass eine reine Ertragsplanung nicht ausreichend ist! Nur die zukünftigen Kapitalflüsse zeigen, ob ein Unternehmen überlebt oder ob der Weg in die Insolvenz führt. Aus diesem Grund steht bei ASRAP der Kapitalfluss an erster Stelle. Nur eine integrierte Unternehmensgesamtplanung (mit Kapitalfluss, Bilanz und GuV) ist ein verlässlicher Wegweiser für die Zukunft.

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Erstellungsdatum der Simulation: 22. Oktober 2004     Zurück zur Übersicht Fallstudien Mittelstand